Ein neuer Kaffee – von einem alten Freund:
Felipe aus Antioquia begleitet uns nun schon seit vielen Jahren.
Diesen Kaffee haben wir im Februar 2025 auf unserer letzten Kolumbienreise entdeckt – und uns sofort verliebt.
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Wir haben Felipe zum ersten Mal mitten in der Pandemie kennengelernt. Schon beim ersten Telefonat war seine tiefe Leidenschaft für Kaffee deutlich spürbar. Ende 2021 hatten wir schließlich die Gelegenheit, ihn persönlich auf seiner Farm zu besuchen – ein wunderschöner Ort mitten in den Anden Antioquias, nahe Medellín, in Santa Bárbara.
Der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung brachte Felipe dazu, den Bürostuhl gegen die Arbeit auf der Kaffeefarm seines Vaters einzutauschen. Er übernahm die Farm und entwickelte sich über die Jahre – getragen von seiner Begeisterung für Kaffee – zu einem wahren Meister der Fermentation. Inspiriert von der Weinindustrie experimentiert er kontinuierlich mit neuen Fermentationsmethoden, um seinen Kaffees einen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter zu verleihen.
Auf der Farm wird viel ausprobiert, getüftelt und verfeinert – so entstehen immer wieder außergewöhnliche und spannende Kaffees. Alle Lots werden auf höchstem Niveau produziert, mit großer Sorgfalt, viel Erfahrung und einem tiefen Respekt für Mensch, Natur und Produkt.
Besonders beeindruckend ist Felipes Selbstverständnis, sein Wissen mit anderen – vor allem jüngeren – Farmern der Region zu teilen. So trägt er aktiv dazu bei, die Qualität einzelner Farmen und der gesamten Region nachhaltig zu verbessern. Durch seine Netzwerke unterstützt er zudem andere Produzenten dabei, Zugang zum internationalen Spezialitätenmarkt zu erhalten.
Wir sind sehr glücklich, mit Felipe nicht nur einen großartigen Produzenten, sondern vor allem einen verlässlichen Partner für – hoffentlich – eine sehr lange gemeinsame Reise gefunden zu haben.
Muchas gracias, Felipe!